Hyundai und Forze Hydrogen Racing werden Partner. Entstehen soll dabei das schnellste Wasserstoff-Rennfahrzeug, das jemals unterwegs war.

 

„Forze IX“ ist der Name des Wasserstoff-Boliden. Wie Hyundai mitteilt, soll der Standard-Spurt in weniger als drei Sekunden gelingen und der Forze IX dann mit 300 Stundenkilometern über die Straßen, besser gesagt Rennstrecken brettern. Rund 1,5 Tonnen wiegt das Rennfahrzeug und es wird von zwei Brennstoffzellen-Systemen mit einer Leistung von 240 Kilowatt angetrieben. Der Akku besitzt eine maximale Leistung von 600 Kilowatt. Im Jahr 2022 soll die erste Fahrt über die Bühne gehen und dann den Rennsport nachhaltiger machen.

 

 

Der Partner von Hyundai, Forze Hydrogen Racing, besteht aus rund 60 Studenten, ein niederländisches Team. Nachdem ein erstes Modell erfolgreich war, wollen die Niederländer neue Maßstäbe im Rennsport setzen. Hyundai hat bereits Erfolge gesammelt und gehört zu den führenden Firmen in Sachen Wasserstoffantrieb. Ein Brennstoffzellen-Pkw wird in zweiter Generation produziert. Auch hat es Hyundai geschafft, den ersten mit Wasserstoff betriebenen Schwerlast-Lastwagen der Welt auf die Straßen zu bringen. Bis zum Jahr 2025 will Hyundai rund 110.000 Wasserstoff-Autos verkaufen. Hyundai hat bereits ein Fahrzeug für die elektrische Rennserie ETCR entwickelt.

 

In der Planung von Hyundai ist auch ein speziell für die E-Rennfahrzeuge entwickelter Wasserstoff-Generator, der als Energielieferant dienen soll. Das erste Rennen mit Wasserstoff-Fahrzeugen wird es in 2023 geben, die sogenannte Hyraze League. Dabei wird ein Fahrer das Wasserstoff-Rennauto steuern und sein Kollege wird digital im Simulator fahren, wobei beide Ergebnisse gleichgewichtet sein werden. Die Wasserstoffautos werden rund 800 PS unter der Haube haben sowie zwei Brennstoffzellen, wo Wasserstoff in Strom für die vier Elektromotoren umgewandelt wird. Damit wird eine emissionsfreie und zukunftsfähige Form des Motorsports beginnen, die es so noch nicht gegeben hat: Modernste Wasserstofftechnologie verbunden mit einem virtuellen Racing, eine spannende Sache also. Und da die beiden Tanks im Laufe des Rennens schnell befüllt werden können – anders als bei reinen batterieelektrischen Autos – könnten auch Langstreckenrennen durchgeführt werden.

 

Es tut sich also was in Sachen Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie. Bei der Betankung muss im normalen Schwerlastverkehr, einem für die Wasserstofftechnologie besonders geeigneten Bereich, noch Einiges getan werden. Eine flächendeckende Versorgung mit Betankungsmöglichkeiten muss geschaffen werden, um der emissionsfreien Technologie zum Erfolg zu verhelfen. In den USA arbeitet an der Betankung etwa Clean Power Capital (WKN: A2QG78/ISIN: CA18452D1069) , noch nicht so bekannt wie die Schwergewichte der Wasserstoffbranche, aber mit einem besonderen Geschäftsmodell. Ein Wasserstofftankstellennetz will Clean Power Capital auf die Beine stellen in den USA, dabei kann der Wasserstoff vor Ort produziert werden. Dies ist natürlich besonders kostengünstig, denn Transportwege werden eingespart. Möglich ist dies mit der Technologie der Tochterfirma PowerTap Hydrogen Fueling.

 

 

 

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